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"Du
stirbst nicht" - Selbst- und Fremdwahrnehmung bei Schädel-Hirn-Verletzungen
Neuropsychologische und literarische Perspektiven |
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Bad
Kissingen Kathrin
Schmidt
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Öffentliche
Lesung: "Du stirbst nicht" - Die Schriftstellerin und der
Schlaganfall
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mit
der Autorin Kathrin Schmidt, Trägerin des Deutschen Buchpreises
2009,
im Rahmen der Gesundheitstage in Bad Kissingen 2011 (www.gesundheitstage-badkissingen.de). |
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Die Moderation erfolgte durch Herrn Dr. med. Franz-Xaver Weilbach, Klinik Bavaria, Bad Kissingen. Die öffentliche Lesung fand von 10.00 Uhr - 11.30 Uhr im Rossini Saal des Arkadenbau in Bad Kissingen statt. Eine Anmeldung war hier nicht erforderlich. |
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Workshop:
Selbst- und Fremdwahrnehmung bei Schädel-Hirn-Verletzungen |
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12.00
- 12.30 Anmeldung |
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Retrospektive
klicken Sie einfach auf die Vorschaubilder |
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Rückmeldungen
von Teilnehmern und Referenten
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Liebe Grüße, Mara Graf PS.: Es gab gutes vegetarisches Essen. ;-)
Die klinische
Neuropsychologie und auch die Neurowissenschaft können nur
unzureichend den subjektiven Wahrnehmungs- und Erlebnishorizont
der betroffenen Patienten erfassen. In dem Workshop
am 14.5.2011 in Bad Kissingen, "Du stirbst nicht" - Selbst
und Fremdwahrnehmung bei Schädelhirnverletzungen - Neuropsychologische
und literarische Perspektiven, wurden genau diese Aspekte zusammen
mit Kathrin Schmidt, der deutschen Buchpreisträgerin von 2009
und Frau Dr. Birgit Kemper, Neuropsychologin der Neurochirurgischen
Klinik des Clemenshospitals in Münster, in ihrer Vielschichtigkeit
diskutiert. Die durchaus
ungewöhnliche Begegnung zwischen der klinischen Neuropsychologie
und der Literatur eröffneten für alle Beteiligten neue
Chancen, sich den Fragen der Selbst- und Fremdwahrnehmung bei Schädelhirnverletzungen
zu stellen. Kathrin Schmidt
präsentierte sich in einer Doppelrolle und zwar als ehemals
betroffene Patientin und Schriftstellerin, die nach ihrer Gehirnblutung
nicht nur ihre Alltagssprache, sondern auch ihre literarische Sprache
wieder gewonnen hat. Die Protagonistin des Romans, Helene Wesendahl, kann Neuropsychologen daran erinnern, ihre Patienten nicht vorschnell auf eine neuropsychologische Diagnose zu reduzieren, sondern sich auf ihre Patienten und ihre Lebensgeschichten mit Respekt und Gespür einzulassen, auch wenn die engen Zeitkontingente im klinischen Alltag, dies nicht immer zu lassen. Als langjährig in der Akutphase tätige Neuropsychologin werde ich mich unter anderem durch "Du stirbst nicht" immer wieder daran erinnern lassen, meinen Patienten eine "Halteleine" zu geben, damit sie in ihrem Genesungsprozess etwas besser "durch die Wildnis der Wahrnehmung" gelangen (vgl. Kathrin Schmidt, "Du stirbst nicht", S. 74).
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